Unter den sieben Hauptinseln der Kanaren hat sich La Gomera die ursprünglichsten Sitten und Gebräuche bewahrt, darunter zwei besondere Bräuche: der Trommeltanz und das Pfeifen (El Silbo). Der Pfiff von La Gomera (El Silbo) ermöglicht den Bewohnern die Kommunikation über die Grenzen der rauen Landschaft hinweg. Die Küche ähnelt sehr der der anderen Inseln, durch die Vielfalt der verwendeten Zutaten sind jedoch viele typische Gerichte entstanden, darunter die Wasserkresse-Suppe, Almogrote und Palmensirup.
Auf der Insel finden viele Feste und Prozessionen statt, auf denen der traditionelle Trommeltanz (Baile de Tambor) aufgeführt wird, wobei ein Instrument eine besondere Rolle spielt: Die Chácaras, deren Klang an die Ureinwohner der Insel, die Guanchen erinnert. Die traditionellen Gesänge (Endechas) sind mit den Ureinwohnern La Gomeras verschwunden, tauchen jedoch oft in der heutigen Musik wieder auf.
Viele Feste finden an religiösen Feiertagen statt. Durch die große Anzahl von Festivitäten im Laufe des Jahres haben sich mehrere Bands, meist aus Familientradition, zusammengefunden, deren Musik den einheimischen Charakter mit Latinorythmen in Einklang bringt.















